„Macht und Rebel“ im Werk X ist mehr als pädophiler Nazischick

Einen geilen Abgesang auf den patriarchal-zynischen Konsumkapitalismus zeigt Ali Abdullah im Werk X. Die glänzende, ausschließlich weibliche Besetzung gibt dem postdemokratischen Popliteraturgewitter Identität, Geschichte und Charakter.

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weitere Vorstellungen: 26.2., 2., 2. und 17.3. (je 19.30)

* Jugendschutz! Erst ab 18 Jahren freigegeben.

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„Gegen die Wand“ im Werk X: ein Lehrstück des Postmigrantischen

Die Bühnenbearbeitung von Fatih Akins Film „Gegen die Wand“ im Werk X hatte bereits vor vier Jahren Premiere. Nun wurde es für zwei Vorstellungen wiederaufgenommen und kann noch einmal zeigen, was postmigrantisches Theater heute sein kann.

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Derzeit keine weiteren Termine geplant.

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Die Verantwortung übernehmen – Regisseur Franz-Xaver Mayr im Interview

Der Wiener Theater-Jänner 2017 war gezeichnet von einem Neuen: Franz-Xaver Mayr, gebürtig aus dem schönen St. Johann im Pongau, feierte am 13.01.17 mit „diese mauer fasst sich selbst zusammen“ am Wiener Schauspielhaus, und am 23.01.17 mit „Die großen Kinder unserer Zeit“ im Theater in der Drachengasse Premiere. Letzteres Stück wurde 2016 mit dem begehrten Newcomer Award ausgezeichnet. Ich habe FX an einem kalten Dienstagabend im warmen Café Prückl getroffen.

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 nicht verpassen: „Der Stern“ ist heute (16.2.) und morgen (17.2.) im Schauspielhaus Wien zu sehen! und dann wieder am 28.2. sowie 1.+2.3.

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inside BURGTHEATER – Protokoll des Offenen Publikumsgesprächs 2017

Zum ersten Mal in diesem Jahr lud die Direktion des Wiener Burgtheaters am 31. Jänner 2017 zum Offenen Publikumsgespräch ins Vestibül des Burgtheaters ein. Karin Bergmann und Dr. Thomas Königstorfer sprachen über die erste Spielzeithälfte, Neuerungen im digitalen Feld und die gesellschaftspolitische Positionierung der Burg.

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FOKUSMONAT BURGTHEATER – hexenjagd

Dreieinhalb Stunden sind leider viel zu lang für Arthur Millers „Hexenjagd“ am Burgtheater. Und das ist nicht das einzige, was Martin Kušejs Inszenierung zu einem problematischen Theaterabend macht.

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weitere Termine: 18., 21., 28. Februar und 1., 19., 29. März

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Kaspar Hauser – eine Menschheitsgeschichte

Erstmals im deutschen Sprachraum stellt die norwegische Autorin und Regisseurin Lisa Lie ihre Arbeitsweise vor. Am Schauspielhaus Wien untersuchte sie gesellschaftliche Mechanismen der Ausgrenzung und Unterdrückung von der Urzeit bis zur Gegenwart. „Kaspar Hauser oder die Ausgestoßenen könnten jeden Augenblick angreifen!“ spielt die Menschwerdung des Menschen als symbolbehaftete Performance durch.

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weitere Termine: 2.-25.2.2017

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„A-Moll sing i nu“ – ein österreichischer Schlagerstar wiedersteht dem Tod

Die Studiobühne des Werk-X stellt eine spezifische Art österreichischer Männlichkeit an den Rand ihrer Komfortzone. Schlagerstar Karl Maria McGill findet sich am Weg zur Konzertbühne plötzlich in einer zeitlosen Berghütte zwischen Halbtoten, Untoten und der eigenen Herkunft wieder. Spannend und lustig wird am Petersplatz die Geburt des Songs des Jahres erzählt.
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letzter Termin: 31. Jänner (20 Uhr) – Ausverkauft.

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