FOKUSMONAT BURGTHEATER – oberösterreich

Damals, in den 70er Jahren, als Franz Xaver Kroetz’ Stück „Oberösterreich“ uraufgeführt wurde, zahlte man in Deutschland noch mit D-Mark, Abtreibungen waren illegal und Kegeln war eine angesehene Freizeitbeschäftigung. Statt die Themen dieses Stücks in aktuelle Debatten zu überführen, verharrt Schmitz’ Inszenierung die meiste Zeit leider auf der Darstellung einer entfernten Vergangenheit.

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weitere Termine: 30.01. / 03.02. / 11.02. / 20.02. / 28.02.

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Für eine neue Form des theatralen Realismus

Ich treffe Stefan Wipplinger im charmanten Wiener Café-Restaurant “G’schamster Diener”. Wir essen gemütlich zu Abend bevor wir uns zu Fuß auf den Weg über den Margaretenpark ins Volx/Margareten machen um uns Wipplingers Wien-Erstling “Hose Fahrrad Frau” (inszeniert von Holle Münster – Prinzip Gonzo, dargestellt von Studierenden des Reinhardt-Seminars) anzusehen. Immer wieder unterbrochen vom sehr österreichischen Charm des Oberkellners entwickelt Wipplinger eine Forderung: Für eine neue Form des theatralen Realismus.

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