The Art of Leaving

Relativ unbedarft bin ich Anfang Juni einer Facebook-Einladung gefolgt und hab mich an einem Ort wiedergefunden, der mich seither nicht mehr verlässt. Ich habe am 1. Juni im Museumsquartier „Marie-Fragment“ von Aristoteles Chaitidis gesehen.

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Von 23.11. – 03.12. zu sehen in der Drachengasse Wien. Weitere Termine auf der Homepage des Kunstkollektivs Terraforming Arts Laboratorium.

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Der Mensch der Zukunft strottet!

Teil 5 der Reihe “Thomas Köck und Wien. Der Anfang” [rezension]
Im Auftrag des Schauspielhauses Wien hat Thomas Köck eine Zukunftsphantasie entwickelt, in der alle vorhersehbaren Katastrophen eingetroffen sind. Übrig bleiben menschliche Hülsen, Liebe als fragile Hoffnung und widerständische, selbstorganisierte Strotter. Tomas Schweigen hat diese Welt kurzweilig, lustvoll und niederschwellig in den Gassen und Kellern des Alsergrundes inszeniert.

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Leider keine weiteren Termine in Planung. Weiterlesen

Der latente Faschismus der bunten Hüte

Ein Horrorszenario ohne Schreckensbilder. Eine Bewegung, die „alles in die rechte Ordnung bringt“ ohne sich auch nur im Ansatz zu definieren. Die fein gezeichnete Bildsprache Ingrid Langs verdichtet Caryl Churchills „In weiter Ferne“ zu einer sensiblen Idee, deren reale Gefahr in unseren Gedanken um sich greift als wir den Theatersaal hinaus auf die Praterstraße in den strömenden Aprilregen hinein verlassen. Latenter Faschismus ist schwer zu schlucken, wenn die Inszenierung so schöne, lustige Hüte produziert – und auf nackten, geschundenen Körpern präsentiert.
„In weiter Ferne“ von Caryl Churchill, Regie: Ingrid Lang. Eigenproduktion Nestroyhof Hamakom. 18.4.2016 [interview + rezension]
Weitere Termine: 20.-23.04.2016 – je 20.00 Uhr

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Abend der Avantgarde im Odeon Theater

Russisches Leiden einer Schriftstellerin unter der stalinistischen Zensur und den eigenen psychischen Zuständen am Vorabend des Ersten Weltkrieges, übersetzt von einer 15-köpfigen Tanz/Musik/Schauspiel-Gruppe, die sich lange und gut kennt, in einen Abend organisch-beweglicher Körper-, Sprach- und Bühnenbilder. Ja, genau. So würde ich das zusammenfassen.
“… am Abend der Avantgarde” nach „Enuma Elisch“ von Anna Achmatowa in der Übertragung von Alexander Nitzberg. Eine Inszenierung des Serapion Ensembles unter der Leitung von Erwin Piplits und Mario Mattiazzo. Wien, 12. April 2016 [rezension]

Weitere Termine: 12.–16., 19.–22., 26.–28. April; 3.–7. Mai – je 20 Uhr.

Odeon Theater Wien, Produktion 'Am Abend der Avantgarde', 2016

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A Story of O. & I.

Die Wiederbegegnung von Iphigenie und Orest, ihrem ebenfalls vom Schicksal erschütterten Bruder, ist für das Werk X von Lise Lendais und ihrem Ensemble als apokalyptische Fabel in ein konzentriertes Ton- und Bildgemälde phantasiert worden. Der Verstehensprozess wurde dabei bewusst verhindert. Das Ergebnis ist sperrig und schön.
„A Story of O. & I.“ von Lise Lendais und Bühnenspiel in Kooperation mit Werk X und fiveseasons/Frühlingsresidenz. Wien, 3. April 2016 [rezension]

weitere Termine: 5., 6., 11., 12. und 13. April 2016 – Beginn je 20 Uhr

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Denn Staub bedeckt das Grün (geopfert wird überall)

Teil 4 der Reihe “Thomas Köck und Wien. Der Anfang” [rezension]
Dem Rekordmeister SK Rapid Wien bei einer sinnlosen Selbstopferung zusehen, in der Halbzeit das Stadion mit vom Zusehen offenen Pulsadern verlassen und so in eine andere Manege der Stadt: das Volkstheater. Zur mit Spannung erwarteten Premiere von Felix Hafner’s Inszenierung des preisgekrönten Textes von Thomas Köck. Fassungslos und tief verletzt bin ich am 12. März auf „Isabelle H.“ gestoßen.

weitere Termine: 22.3. / 11.4. / 16.4. (weitere Termine in Planung)

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#theaterimnetz – Aber wie?

Ich muss zugeben: Bloggen ist Neuland für mich und ich sehe meinen Blog eher als online Portfolio, das Einblick in meine Art gibt, Theater zu sehen und zu machen. Über den Aufruf, sich an der Blogparade #theaterimnetz zu beteiligen, freue ich mich sehr. Seit ich vor ein paar Monaten mit diesem Blog begonnen habe, suche ich nach anderen Theaterblogger_innen, finde aber keine.

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