„A-Moll sing i nu“ – ein österreichischer Schlagerstar wiedersteht dem Tod

Die Studiobühne des Werk-X stellt eine spezifische Art österreichischer Männlichkeit an den Rand ihrer Komfortzone. Schlagerstar Karl Maria McGill findet sich am Weg zur Konzertbühne plötzlich in einer zeitlosen Berghütte zwischen Halbtoten, Untoten und der eigenen Herkunft wieder. Spannend und lustig wird am Petersplatz die Geburt des Songs des Jahres erzählt. letzter Termin: 31. Jänner… Weiterlesen „A-Moll sing i nu“ – ein österreichischer Schlagerstar wiedersteht dem Tod

VIENNA SHOOTING STAR: Felix Hafner

Wer sich zu den Wiener Theater-Insider_innen zählt, sollte sich den Namen eines jungen Regisseurs jetzt schon merken, um später bereits damals cool gewesen zu sein: Felix Hafner ist 24 Jahre alt, hat das Max Reinhardt Seminar abgeschlossen und im Großen Haus des Volkstheater Wien eine High-Class Comedy inszeniert, der nun die Ehre zuteil wird, nicht… Weiterlesen VIENNA SHOOTING STAR: Felix Hafner

The Art of Leaving

Relativ unbedarft bin ich Anfang Juni einer Facebook-Einladung gefolgt und hab mich an einem Ort wiedergefunden, der mich seither nicht mehr verlässt. Ich habe am 1. Juni im Museumsquartier „Marie-Fragment“ von Aristoteles Chaitidis gesehen. Von 23.11. – 03.12. zu sehen in der Drachengasse Wien. Weitere Termine auf der Homepage des Kunstkollektivs Terraforming Arts Laboratorium.

Der Mensch der Zukunft strottet!

Teil 5 der Reihe “Thomas Köck und Wien. Der Anfang” [rezension] Im Auftrag des Schauspielhauses Wien hat Thomas Köck eine Zukunftsphantasie entwickelt, in der alle vorhersehbaren Katastrophen eingetroffen sind. Übrig bleiben menschliche Hülsen, Liebe als fragile Hoffnung und widerständische, selbstorganisierte Strotter. Tomas Schweigen hat diese Welt kurzweilig, lustvoll und niederschwellig in den Gassen und Kellern… Weiterlesen Der Mensch der Zukunft strottet!

Der latente Faschismus der bunten Hüte

Ein Horrorszenario ohne Schreckensbilder. Eine Bewegung, die „alles in die rechte Ordnung bringt“ ohne sich auch nur im Ansatz zu definieren. Die fein gezeichnete Bildsprache Ingrid Langs verdichtet Caryl Churchills „In weiter Ferne“ zu einer sensiblen Idee, deren reale Gefahr in unseren Gedanken um sich greift als wir den Theatersaal hinaus auf die Praterstraße in… Weiterlesen Der latente Faschismus der bunten Hüte